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Meine ersten 19 Monate als Papa – 8 Dinge die du wissen solltest

Von , 19. August 2015 14:16

Ok, heute gibts mal einen Blog Artikel der nichts direkt mit Network Marketing zu tun hat, denn heute geht es um meine ersten 19 Monate als Vater und meine Top 8 Dinge, die Du als Papa wissen solltest.

Vater

Du kennst bestimmt den Spruch: Papa werden ist nicht schwer, Papa sein umso mehr! Ja, das ist was wahres dran. Wenn man noch keine Kinder hat und sich dann in Gedanken vorstellt, wie es so sein wird, wenn man den kleinen Wurm im Arm hält ist es schon eine schöne Vorstellung!

Aber wenn der Nachwuchs dann tatsächlich in deinen Armen liegt, ist es ein unbeschreibliches Gefühl und dann erst merkt man so wirklich: „Wow, ich bin Papa. Ich (und meine Frau) sind für diese kleinen hilflosen Wurm jetzt voll verantwortlich!

Wie die meisten Mütter und Väter habe auch ich jede Menge Bücher zu Babies, Eltern werden und Eltern sein gelesen, mit Freunden etc. darüber gesprochen, aber alles das kann einen nicht wirklich darauf vorbereiten wenn man mit seinem Kind auf sich gestellt ist! Es ist eine unglaublich aufregende, magische, aber vor allem auch ziemlich anstrengende Zeit, denn durchschlafen ist erstmal vorbei.

Egal ob Du Kinder liebst und unbedingt welche haben willst oder lieber nicht, das Leben wird sich SOFORT nach der Geburt verändern. Hier sind meine Top 8 Tipps für Väter in den ersten 19 Monaten.

1. Nicht alle Babies schlafen viel

In den ganzen Babybüchern die ich gelesen habe, stand drin, das Babies so 12-16 Stunden schlafen. Wenn man das so liest, denkt man, das man genug Zeit hat, sich um andere Dinge zu kümmern, aber Tatsache ist, nicht alle Babies schlafen so lange am Stück. Oft kommt es vor, das dein Kind mehrfach (auch mitten in der Nacht) aufwacht und 1-3 Stunden wach ist. Am Anfang ist es einfach nur schön, jede Minute mit seinem Baby zu verbringen, aber man merkt sehr schnell, das man selbst zu wenig Schlaf bekommt!

Zum Glück habe ich ein Internet Business, und verdiene mein Geld von zuhause und kann mich am Nachmittag einfach mal aufs Ohr hauen, aber ich vermute das berufstätige Väter da ein wenig mehr Stress haben. Ich habe definitiv am Anfang immer wieder ein Mittagsschläfchen gemacht…Ok, auch heute wo meine Kleine schon 19 Monate alt ist, mache ich noch ein Mittagsschlaf!

2. Du wirst unter Schlafmangel leiden

Ja, der Schlafmangel. Ich hatte es ja gerade schon erwähnt! Für mich als Papa und Internet Marketer war es nicht so schlimm, aber für meine Frau schon eher. Denn sie war es meistens, die mitten in der Nacht aufgestanden ist und sich um die Kleine gekümmert hat. Klar, ich bin auch wach geworden, aber meisten auch wieder schnell eingeschlafen.

Man merkt sehr schnell, das Schlaf ein Luxus ist, den man sich kaum noch leisten kann, weil das Baby einfach noch nicht durchschläft. Deshalb mein Top Tipp: Schlafe wenn das Baby schläft (egal wann). Wenn Du versuchst zu kochen, bügeln, aufzuräumen, die Wäsche zu machen oder einzukaufen, ist das die Zeit, die dir zum Schlafen fehlt!

3. Jeder wird Ratschläge für dich haben

Ja, deine Familie, deine Nachbarn, deine Freunde, Fremde…sie alle werden früher oder später mit Ratschlägen ankommen. Mich persönlich hat es nicht gestört, da ich die Dinge sowieso immer so mache, wie ich das für richtig halte, aber meine Frau war da schon etwas empfindlicher. Ich vermute sie hatte einfach das Gefühl, das andere es besser wüssten als sie (auch wenn sie keine Kinder haben) und das hat sie wohl genervt! Als frischgebackener Papa oder Mama möchte man am Anfang natürlich alles richtig machen, vor allem beim ersten Kind. Dennoch sollte man sich nicht zu sehr von anderen beeinflussen lassen (auch wenn sie Kinder haben), denn ich finde es viel wichtiger seinen eigenen Stil zu finden und auf seine eigenen Vater und Mutterinstinkte zu hören.

4. Nimm jede mögliche Hilfe an

Ja, sich 24Std. um ein Baby zu kümmern ist schon anstrengend und du solltest jede Hilfe annehmen, die Du bekommen kannst. Wir haben Glück das wir nur wenige Gehminuten von meinen Schwiegereltern entfernt wohnen, so das wir immer mal schnell die Kleine abgeben konnten, wenn wir man 1 Std für uns brauchten. Bei uns war es alles relativ entspannt, da ich ja von zuhause arbeite und so viel im Haushalt mithelfe (auch wenn meine Frau manchmal anderer Meinung ist).

Ich weiss nicht wie es bei anderen Eltern so ist, aber bei uns ist es seit wir ein Baby haben viel unordentlicher als vorher, aber damit habe ich mich abgefunden 🙂

5. Babies sind stärker als man glaubt

Kleine Unfälle etc. passieren immer wenn man ein Baby hat und die meisten sind auch nicht besonders schlimm. Meine Frau ist zwar ein wenig übervorsichtig was das angeht, aber ich bin der Meinung das ein Baby seine eigenen Erfahrungen machen muss. Stolpern, hinfallen, sich stossen gehört einfach zum Aufwachsen dazu. Vor allem wenn dein Baby laufen lernt! Man kann laufen nur durch hinfallen lernen!

Neben den üblichen kleinen Unfällen macht man sich natürlich weitere Sorgen. Auch hier ist es eher meine Frau die sich die Sorgen macht: Trinkt das Baby genug? Isst sie genug? Ist ihr Gewicht ok? Warum weint sie wieder? uvm.

Mit der Zeit lernt man zu verstehen, was das Baby will (wenn es noch nicht sprechen kann), aber dennoch macht man sich Sorgen! Ich bin mir sicher das die meisten Babies hier in Deutschland alles haben was man braucht und die meisten Sorgen eher unnötig sind.

6. Mache Fotos und Videos

Ok, das muss ich eigentlich nicht sagen, denn im Zeitalter der Smartphones verpassen wir so gut wie keinen besonderen Moment.  Ich bin Jahrgang 1979 und habe ziemlich wenig Babyphotos und KEINE Videos von mir. Heute finde ich das sehr Schade, deshalb mache ich so ziemlich jeden Tag Fotos von meiner Kleinen. Wenn Du in mein Handy gucken solltest, wirst Du Tausende Fotos von ihr finden…Hier noch ein Hinweis: Sichere deine Fotos nicht nur aufm Handy, sondern definitiv noch irgendwo auf einer externen Festplatte oder in der Cloud, denn wenn dein Handy kaputt geht oder du es verlierst, verliest Du jede Menge schöne Erinnerungen.

Auch wenn meine Kleine jetzt schon 19 Monate alt ist, so kann man es kaum glauben wie schnell die Zeit vergeht! Wenn man sich die Fotos der ersten Wochen ansieht, hat man das Gefühl das wäre schon ewig her. Babies entwickeln sie so schnell, das man vieles einfach vergisst, wenn man keine Fotos hätte!

7. Babies brauchen nicht viele Dinge

Ok, es war unser erstes Kind und nicht nur wir, sondern die Onkel, Tanten, Omas und Opas haben jeden Menge Spielzeug gekauft. Wir haben jetzt schon so viele Kuscheltiere, das wir einen grossen Zoo eröffnen könnten. Fakt ist, die meiste Zeit hat unsere Kleine eher mit den Dingen gespielt, die eigentlich gar kein Spielzeug sind (Wäscheklammern, Wäschekörbe, Besen, Lappen, Handtücher, Schlüssel etc.). Das meiste Spielzeug liegt meistens nur irgendwo in der Ecke rum und staubt ein. Klar ist es schön wenn man jede Menge Spielzeug hat, aber ich denke die meisten Eltern kaufen einfach zu viel. Babies brauchen vor allem Liebe und Aufmerksamkeit.

8. Verreisen wird zur Herausforderung

Mal eben so zum Einkaufen gehen, um Obst und Gemüse zu kaufen braucht Planung. Gut wenn man einen Papa hat, der von zuhause arbeitet, den man zum einkaufen schicken kann 🙂 Wenn man aber alleine ist mit dem Baby, dann muss man oft jede Menge Sachen mitschleppen wenn man irgendwo hin fährt und überlegt es sich zweimal ob man sich das überhaupt antun will. Die Babytasche ist dann so voll mit Sachen, so das man für alle Eventualitäten gerüstet ist.

Gerade am Anfang kann das schon ein wenig nervig sein, aber sobald die Kleine erstmal laufen kann, ist alles halb so schlimm! Dennoch sind Flugreisen ziemlich anstrengend. Wir waren jetzt schon 2 mal unterwegs mit der Kleinen. Einmal in Tunesien und einmal in der Türkei. Obwohl die Flüge nur wenige Stunden sind, war es dennoch sehr anstrengend, da ein Baby nicht still sitzen kann (unsere Tochter zumindest).

Im Oktober haben wir eine Reise nach Florida geplant, und ich muss ehrlich sagen, das ich vor dem langen Flug von Düsseldorf nach Orlando schon ein paar Bedenken habe…Was macht man mit einem Baby auf einem Flug von 10-12 Stunden? Irgendwelche Tipps?

Fazit: Geniesse jeden Moment

Papa sein ist eine wunderschöne Sache, vor allem wenn man jeden Tag zuhause ist, und alles mitbekommt. Für mich wäre es undenkbar einen „normalen“ Job zu haben, und meine Tochter nur am Abend zu sehen! Ich finde sein Kind in den ersten 2 Jahren zu beobachten ist einfach unglaublich, weil sich so viel in so kurzer Zeit tut. Das schönste am Papa sein ist aber die Liebe zum Kind, denn das ist eine Liebe für die Ewigkeit, die man erst dann verstehen kann, wenn man selbst Kinder hat.

So, das wars erstmal von mir mit ein paar meiner Erkenntnisse. Hoffe es hat dir gefallen. Poste einen Kommentar welche Erkenntnisse Du als Vater gemacht hast, die Du vorher nicht hattest. Wäre doch toll den Artikel zu aktualisieren…

Sonnige Grüsse

Dennis Koray
Papa, Blogger, Internet Marketer
Papa

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